Jahrgang 
1 (1817)
Seite
11
Einzelbild herunterladen

Y

Es würden'alſo' in dieſen'Tagen, nicht al: lein'die Hälfte der Zeit, ſondern auch an jeder hals ben Laſt, oder täglich 3 Rthlr, gewonnen,

Angenominen aber daß in den kurzen Tagen der Monate Decemher und Januar die Dreſ<maſchine nur bei gleicher-Anſtellung die Hälfte leiſtet, die Hands. dreſcher aber denſelben Lohn erhalten; ſo würdenyſelbſt in dieſen kurzen Tagen, außer: dem Gewinuſte der Zeit doch noch täglich 24 ßl; baar gewonnen werden,

Bei geringern Preiſen verliert ſic) der baare Vortheil, den die Dreſchmaſchine in den kurzen Wintertagen bei hohen Preiſen leiſiete, ganz; und es»bleibt dann bloß der Gewinn der Zeit,

9) Aber warum ſollte mit der Dreſchmaſchine nicht auch um einen beſtimmten Lohnſcheffel gedroſchen werden können?== Dies würde alles ausgleichen; nnd dann der, Vortheil den die Maſchine leiſter, ſich unter allen Verhältniſſen gleich bleiben, Wenn man den gewöhnlichen Grundſatz zur'Norm nimmt: daß bei uns der Handdreſcher in den karzen Wintertagen in der Woche einen Scheffel Rocken verdienen muß; ſo würden die bei der Dreſchmaſchine arbeitenden Leute verhältnißmäßig dieſen Lohn auch in den kurzen Tagen verdienen,»/wenn man die Hälfte des'gewdhnlichen Dreſcherlohns verhältnißmäßig unter ſie vertheilte und die andere Hälfte, für die- Arbeit der Pferde und für das Capital 2c, der Maſchine berechnete. Die mit