Jahrgang 
1816
Seite
783
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Een UIENN 170

es ſchon immer vor der Hand genug und zugleich für den Landmann kein unbedeutender Vortheil, wenn er an deim beſſern Maßivieh und,= was.wohl eben ſo viel werth iſt,= am vermehrten und vep- beſſerten Dünger gewinnen würde, Denn das müſſen wir doch ehrlich geſtehen, daß wir in der Mäßiungskunſt noch ſehr zurück ſind!

Anfrage,eine bisher nicht gewöhnliche ſehr vortheilhafte Benußung des Brachmiſtes betreffend.

In einigen Gegenden Mecklenburgs- ſollen ſchon mehrere Wirthe'ſeix einigen Jahren angefangen haben, ihren Brachmiſt nicht im Sommer, ſonderin im Winter auszuyfahren.(Es ſoll nemlich der

ange Strohdünger, ſo wie er aus den Ställen, ge-

bracht wird, ſogleich in kleine Haufen nach der Braache geſchafft werden, und man will behaupten, daß man nach dieſem Verfahren eine gleiche und wohl noch beſſere Würkung verſpürt haben will, als nach der gewöhnlichen Braachbedüngung im Sommer. Wäre dies gegründet, ſo iſt allerdings nicht abzuläugnen, daß man auf. dieſe Art eine weit größere Düngermaſſe, vielleicht wohl das Doppelte und Dreyfache an. Dünger, gegen das ſou gewöhnliche Verfahren gewinnen würde. Wie groß wäre überdies nicht der Gewinn. an Arbeit, wenn der größte Theil der Braache ſchon im Winter auf. dieſe Art vorbereitet wäre!Man würde einen großen Theil der Zeit, die. man izt auf das