Jahrgang 
1816
Seite
782
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herausgegeben wurden, genommen, Der Verfaſſer derſelben iſt John Shirreff. DerHerr Einſen- der dieſes'Aufſaßes, der auch zugleich der Ueberſeßer iſt ,=und dem die Leſer dieſer unſver Annalen ſchön mehrere fchäßbare Beyträge zu verdanken haben, hatte ſich ſehr vHiele Mühe. gegeben, dieſe Uebex- ſeßung möglichſt treu und in ihrer ganzen Ausführ- lichkeit wieder zu geben. Allein da es hier nur "darauf ankam, den Leſern die Hayptſache deutlich vor Augen zu legen, ſo glaube ich, nicht nur bey dem verehrungswürdigen Herrn Einſender ſondern auch bey den Leſern dieſer Annalen Verzeihurg zu Andendaß ich mir Abkürzungen erlaubt habe und nur bemüht geweſen. bin, dieſen Gegenſtand, ſo weit dies ohne Vergleichungmit dem Originale, das ich nicht zur Hand hatte, thun ließ; deutlich zu machen

Der ganze Apparat empfiehlt ſich übrigens durch ſeine einfache Zuſammenſeßung. Selbſt die Aengſt- lichfeit, mit der Herr Shirrefſ'die Conſtruction des Kochkeſſels beſchreibt., finde ich ſehr überfläſſig, indem ſich beynah jedes Kochgefäß dazu einrichten Cäſſenwird. Auch ſehe ich nicht ab ,/'wozu hier ein eigner Ofen nüßen ſoll, da ein ganz einfaches Kaßirolloch hinreichende Dienſte thun kann.

Die Engländer, die bekanntlich das Maſtungs- Geſchäft ſo weit treiben, daß ſie Ochſen bis 2000 Pfund und darüber, Hammel von 150 bis 200 Pf., Schweine von 4 bis 500 Pfund und darüber am Gewichterhalten, nehmen zu den Maſtungsmitteln, auſſer Oelkuchen und-Heu größtentheils gefochtes Wurzelwerk, und unter dieſem vorzüglich Kartof- feln. Es wäre daher recht fehr zu wünfchen, daß einmal irgend einer unſrer unternehmenden Land» wirche mit. dieſem Apparat, der ſich ohne große Weitläuftigkeit einrichten ließe und nicht viel koſien würde; einen Verſuch machte,- Würden-wir dann auch fein engliſches Maſtivieh produziren; ſo wäre