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ſiedendes Waſſer in eine Tonne füllte, in der etwas.
Theer war, dabey ward täglich zweymal mit Theer geräuchert, der auf einen, in einen vorher erwärm- ten eiſernen Grapen gelegten glühenden Ziegelſtein getröpfelt wird.
Statt des, bloßen Theerwaſſers8 hat man auch ein Getränk von Sprokweiden- Rinde, Wäacholder- reiſern ſammt Wurzeln, Fichtenſproſſet und Theer mit Erfolg gereicht und zweymal des Tages jedem Thiere ein aus Spießglanz, Schwefel und Lorbee- ren bereitetes Pulver gegeben. Die Quantität dieſer Jungkedienzienriſt nicht angegeben, jeder kün- dige Thierarzt wird dies zu beſtimmen wiſſen.
Sollten mit dieſen Mitteln Verſuche gemacht werden, ſo wünſchte ich von dem Erfolg belehrt zu ſeyn.
Bey dieſer Gekegenheit muß ich indeſſen noch auf ein anderes Hülfsmittel aufmerkſam machen, das uns vom Herrn Staatsrath Thaer in ſeinem, in jeder Rückſicht intereſſanten Buche: Geſchichte meiner Wirthſchaft zu-Möglin 2, das ich ſchon bey einer andern Gelegenheit empfohlen habe, mitgetheilt iſt. Auch Herr Thaer hatte das-Unglüc, daß in ſeiner Rindviehheerde, währ vend ſeiner Abweſenheit, die Lungenſeuche aus-


