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24 Stunden lang ſäuern. Zu gleicher Zeit, went „das Waſſer auf das Mehl gegoſſen wirv, vwimmt „man ein anderes Gefäß, gießt drey Stof,(etwa „fünf Pott) kaltes Waſſer auf zwey Pfund Blätter „Tobak und läßt dieſen, ſo wie das Mehl, eben» „falls 24 Stunden lang weichen; Iſt das geſche- ben, dann nimmt man den Toba aus dem „Waſſer heraus, preßt den Saft davon vorher gut „Ws, miſcht dieſen Saft zu dem Waſſer, gießt „ſodann dieſes Waſſer zu dem Mehlgetränke, rührt „alles wohl durcheinander, und gießt von dieſem ſo präparirten Hafergetränke früh des Morgens, „wenn das. Vieh noch nicht gefreſe- nſen hat, jedem Stücke ein Quartier(fünf „viertel Pott) in den Hals. Nachdem dieſes ngeſchehen iſt, darf das Vieh iu den „erſten drey Stunden. darauf nichts „genießen, dann aber kann es wie gewöhn- lich gefuttert werden.
Die Kur ſelbſt endlich, wodurch Hery von Sievers nach ſeiner Verſicherung ſein Vieh zu dreyen verſchiedenen Malen, jedesmal ſogleich und radical curirt hat, beſteht in dem höchſt einfachen Mittel:
„Er ließ allem Hornvieh ein Haarſeil unter der
1/Bruſt ziehen und es mit Theerwaſſer tränken.“ Das Theerwaſſer ward ſo bereitet; daß man


