Jahrgang 
1816
Seite
723
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Büdnern gewöhnlich den entlegenſten und zugleich den ſchlechteſten Acker giebt, ſo glaube ich, daß man zur Weide für ſeine Kuh encweder 6 bonitirte Scheffel, oder 9 Scheffel zu 60 Quadratruthen, mithin 540 Ouadratruthen ihm einräumen muß. Dies wäre die Weide für 1 Kuh, und es ſind alſo 1080 OQuadratruthen zur Weide für 2 Kühe exp» forderlich.

Nun hätte ey zwar ſeine Weide, aber noch fein Stroh zur Winterfutterung.

Weil man den ſchlechteſten Aker gewöhnlich für die Büdnerbeſizung beſtimmt, ſo läße ſich höchſiens annehmen, daß dieſer Acker in 7 Abtheilungen oder Fleinen Schlägen benußt werden könne.

Die drey, Weideſchläge- würden alſo 12 bonitirte Scheffel mithin jeder Schlag 4 bonitirte Scheffel Ausſaat enthalten'müſſen, um zwey Kühen Weide zu geben.)

Iſt jeder Schlag der Ausſaat nach 4 bonitirte Scheſſel groß, ſo gehören zu einer Wirthſchaft, die 7 Schläge enthält, 28 bonitirte Scheffel, und dies wäre alſo nicht zu viel und nicht zu wenig für eine Büdnerbeſigung, die mit zwey Kühen beſiellet wird.

Auſſer dieſem Aerwerf würden einer ſolchen Büdnerſtelle noch ſo viel Duadratruthen Wieſewachs beygelegt werden müſſen, woraus zwey mäßige Fuder Heu gewonnen werden können. Mit Bes

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