emm II5 mme
dens unſern» Landesleuten mit Anwendung auf ſpecielle Fälle vor Nugen zu legen. Es fehlt freylich noch ſehr viel, ehe wir dieſe Ideen als ein haltba- res Syſiem zuſammen ordnen können, aber doch ſind ſie ſinnreich genug, daß ſie' es wohl verdienen, durch fortgeſeßte, eigentlich hierüber anzuſtellende Verſuche näher erforſcht zu werden, um damit wenigſtens ſo weit auf den Grund zu fommen, ob ein fruchtbarer Gewinn davon zu erwarten iſt.
Herr von Wulffen, der es ſchon bey meh- reren Gelegenheiten gezeigt hat, mit welchem Nuken fich die Mathematik ſo gar auf triviale Gegen- ſtände der Landwirthſchaft und der häuslichen Oekonomie anwenden läßt, hat auch bey dieſer Materie ſeinen Scharfſinn verſacht. Damit dieſe, an Bogenzahl zwar nur kleine, aber in Hinſicht des gedrängten Juhalts intereſſante Piece der Aufmerk- ſamfeit unſrer denkenden Landwirthe nicht entgehen möge, will ich nur blos ſeinen Ideengang mittheilen. Die Rechnungen, die er auf ſeine voraufgeſchick- ten Vorausſeßungen gründet, werden ſodann dem, der mit dem Schriften des Herrn Thaer vertraut iſt, keine große Schwierigkeit machen. Herr von Wulffen unterſcheidet ſo:
„In jedem Boden unterſcheiden wir die Erden in ihren mannigfaltigen Verbindungen von den „Veberbleibſeln animaliſcher und vegetabiliſcher


