Jahrgang 
1816
Seite
704
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11 W4== märhet. Alles, was der würdige Herr Verfaſſer bey dieſer Gelegenheit ſägt- erſchöpft das in der Kürze, was zur Vertheidigung und zur Empfehlung unſerer meXlenburgiſchen AFerfultur geſagt werden Fann, und es wäre ſehr zu wünſchen, daß viele, beſonders im Auslande, die zum Theil noch gar keinen richtigen Begriff von unſrer Wirthſchafts- methode haben, ſich daraus belehren möchten. In wie weit Herr Uffhauſen recht hat, wenn er von unſrer ſiebenſchlägigen Wirthſchaft mit Weide einen eben ſo hohen und wohl noch höhern reinen Ertrag erwartet, als von der Fruchtwechſelwirth- ſchaft der Engländer, das läßt ſich ohne genauere Beſtimmungen wohl nicht grade zu entſcheiden. Iſt die Rede von unſern großen Landgütern, wovon jedes in manchen Ländern eine halbe Provinz aus- machen möchte, ſo muß ihm jeder unbedingt Recht geben. Sollte dies aber bey kleinen Gütern, deren wir doch genug haben, und noc< mehr, bey Bauer- gütern auch der Fall ſeyn?=- doch dieſe Ausnahme macht Herr Uffhauſen ja ſelbſt, da er für ſolche Ländereyen, die nicht von zu großem Umfange ſind, Wechſelwirthſchaft mit Sommer- Stallfütterung ohne Braache und Weidegang für ausführbar hält, (Der Beſchluß folgt.)