Jahrgang 
1816
Seite
698
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= 698= ihm nun ausgegraben hat, muß man ihn nun in gar kleinen Hauffen auf die Stücken Landes fahren und bringen, welche man damit miſten oder düngen will, gleich wie man den ordinaiten Miſt auf vie Ae>er fähret, jedoch daß die Mero gelhäuffen nur halb ſo groß, wie die fleinen Miſt- hanfſen von dem Wagen! geſchüttet werden. Wanü er nun alſo 3 dder 4 Wochen. oder einige Zeit auf dem Acer gelegen, daß er im Sommer von ver Sonnen oder Regen, oder im Winter von Schnee und Froſt in ganz kleine Stüc>en erweichet und wie groberSand zerfallen iſt, ſo läſſet man ihn mit einer Schauffel auf dem Acer herum ſtreuen und wie den Miſt breiten, daß dex Acker gleichſam damit beſaet wird, hernach wird er'umgepflügt, das erſtemahl nicht ſo tief damit er ſich mit der 2ten Fuhre, ſo tieffer wie die erſte

gepfläget werden muß, fein unter die Erde-miſchen-

kann, wobey man aber eine große Vorſichtigkeit von nöthen hat, den man vorher das Tempera- ment des Erdreichs welches man damit bemiſten. und bedüngen will)"wohl examiniren und ihm nicht zu viel geben muß, wann man den Mergel äuf geringen etvas ſandigen Acer bringet, muß