Jahrgang 
1816
Seite
680
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Aus dieſer Vergleichungerſieht man, daß der Acker durch die vielen von ihm genommenen Eynd- ten, noh außer ſeiner natürlichen Kraft,= 28 Grad noch un 14 Grad mehr hergegeben hat, als er würk- lim hatte und erhalten hat, Dies beweiſet alſo, daß der in ihm enthaltene Humus oder die Damm- erde, vermöge der im Mergel enthaltenen Kalktheile völlig zerſeßt und aufgelößt, von den häufigen Korn- ſaäten ausgeſogen und in die Pflanzen übergegan» gen iſi. Da aber der Boden mehr Nahrungsſtoff hergegeben hat als er hatte und erhalten hat, ſo iſt es auch mehr als wahrſcheinlich, daß der Mergel würklich düngend gewürft und ſeine Kohlenſtoff- ſäure zum Theil an die Vegekabilien abgegeben hat. Daß dieſes würklich der Fall ſey, darin werde ich dadurch noch mehr-beſtärkt, daßralle Früchte, welche bey<emiſcher Zerlegung die mehrſien Kalfcheile enthalten, auch am vorzüglichſten auf gemergeltem Boden gedeihen: z. B. Kartoffeln, Erbſen, Gerſte, Waizen werden gemeiniglich löhniger, wie Nocken und Hafer, wenn nicht zugleich mit dem Mergel GEtalldung aufgebracht worden.

Hätte nun dieſer Acker bey ſeiner 4ſchlägigen Eintheilung in bleibender Kraft erhalten werden ſollen, ſo hätte er im Jahre 1808 zu Rocken wie- der gedüngt werden müſſen, unter dieſem hätte füg- lich Klee geſaet werden können, welcher 1809 zwep-