Jahrgang 
1816
Seite
659
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Evtrad; ſeines Bodens: bis zum'achten uns zwölften Korn, und überdies noch in edleyn'Ge- trveidearten, zu erhöhen. Ein ſolches Beyſpiel ſollte man ehren, nicht andre zurückſcheuchen, ſondern dazu aufmuntern!= Aber auch der in glücklichern Verhältniſſen lebende Landwirth beraubt ſich durch eine ſolche Gleichgültigkeit gegen lohnende Verbeſſerungen das große Bergnügen des prachtvolleren, fegensreicheren Anblicks bey ver erhöheten Fruchtbarkeit ſeiner Fel- der. Warlich! der Menſch müßte undankbar und gefühllos gegen die Gaben der Borſehung: ſeyn, wenn er beym Anblick der ſegensreichen Fluren, die ex mit Anſtrengung und Sorgen zu reicherm Ere trage brachte, den frohen und erhabenen Gedanken erſticken könnte: fo viel vermag der Fleiß des Men- ſchen, wenn er ihn zweckmäßig auf den Boden an» wendet, den Gott mit der Anlage zur Fruchtbär- feit gefegnet, und die Hülfsmittel, dieſe Frucht: / feit zu fördern, ſo wohlthätig bereitet hat!= | IH will indeſſen dem, dem ſeine Bedenklichkei- ten gegen den Mergel nun einmal zur Ueberzeugutng geworden ſind, dieſe ſeine Ueberzeugung nicht neh- men, aber ich bitte mir dagegen die nachſiehende Frage zu beantworten: Giebt es ein Verbeſſerungsmittel für unſere, an Düngung allgemein noc< Mangel leidende Wirth- 42*