Jahrgang 
1816
Seite
644
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der beſſere: und feſtere Boden.*Der Lehm-- und tta- türliche Waizen Boden, eyhält. ebenfalls durc< den Lehmmergel weſentliche Verbeſſerung, denn er macht ihn tockerer und das. Korn wird löhniger. Vorzüglich paſſen aber. für dieſen Boden der Kalk» und Sandmergel z: nur wird. ſeine Wüöürkung auf dieſem Boden nie ſo auffallend, wie auf einem Mirtelboden,. denn der Lehmboden trägt ſchon an ſich die edleren Getreidearten, als Waizen, Gerſte und Erbſen; der Mergel befördert älſo hier blos die Ergiebigfeit dieſes Bodens Der Mitteb hoden hingegen trägt nicht'nur nach dem Mergel weit löhnigeres Korn, ſondern überdem auch alle dieſe edleren Getreidearten eben ſo gut, ſicherer und gemeiniglich auch ergiebiger. Hier ſchafft alſs der. Mergel gleichſam einen neuen, in höherm Grade veredelten Boden. Durch nichts iſt alſo der Werth und der Ertrag unſers Mittel- bodens ſo ſehr geſtiegen, als durch den Gebrauch des Lehmmergels und der vormals bey uns ſo ſehr geſuchte, und nach Verhältniß ſo hoch bezählte

Lehmboden, iſt dadurch ſehr im Werthe geſunken,|

fo, daß eine Fläche guten Mittelbodens jeßt mehr inneren Werth hat und ſeinem Beſißer einen höhe-

ven und ſicherern Ertrag liefert, als der geprieſene|

Lehmboden dies thut. Der natürliche Waizen: boden verträgt aber eine ſtärkere Aufbringung des