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düngung bedürftig'iſt,"alſo der Mergel mit Nuten aufihn angewandt werden kann. Jedem andern und ſchlechtern Sandboden aber, der ſich nur nothdürf- tig und ſpärlichtin dex Weide benarbt und größten- theils nur Bocksbart hervor bringt, bekömmt der kalfhaltige Lehm ebenfalls ſehr wohl/ er erfordert aber unumgänglich ſofortige Aufbringung von Ställdung, wenn er nicht mit einigen Kornſaaten erſchöpft werden foll. Sodann muß dieſer:Boden durchaus nach 2 bis 3 Saaten wieder zur Weide niedergelegt werden. Wird er"dann wieder aus der Weide zum Kornbau aufgenommen, fo gehört ihm reichkicher Stalldung vom Nindvieh. Könnte man ihm dieſen aber nur ſpärlich geben, ſo verbinde man den Stalldung mit Moor- oder Dammerde. Giebt man ihm dieſen Erſaß nicht, ſo erſchöpft ein ſolcher Boden ſich ſehr bald und wird unfruchtbarer, wie er geweſen iſt. Ueberhaupt ſollte man auf Sand- boden bey der Mergelung, mehr die phyſiſche Wür- kung, nemlich die Verbeſſerung deſſelben durch die Lehmtheile, als die<emiſche/ die auſlöſende Krafe der Kalktheile, beabſichtigen; und wenn man eine ſolche ſtarke Auffahr von x0 bis 15 Cubik-Fuß auf die Quadrat- Ruthe auf einmal beabſichtigt, einen Lehmmergel wählen, welcher nicht über x2 pCt. kohlenſauren Kalt enthält. Auch muß dieſer Boden nie ſo dick mit Lehmmergel befahren werden, als 41*


