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der Schalthiere wäre, der die eigentlich düngende Kraft des Mergels bildet? Und ſollten die Kalch- theile ſelbſt= dieſe durch die Transpiration der Schalthiere gebildete Kruſte derfelben, nicht eben- falls in die"Gewächſe übergehen, und dieſer mehr Erregbarkeit mittheilen, wie das Salz dem thieri- ſchen Körper?" Ic< arbeite"an eine größere Ab- handlung über'das Mergeln, die ich aber erſt, wenn es was werden ſoll= in Jahren beendigen kann.
Mein comparativer Verſuch mit dem Exſtir- pator, und deſſen Anwendung bei der Saatfürche übertrifft meine Erwartungen und erfüllt mich mit Hofnungen. I< theilte eine Ackerfläche in zwei dleich große Theile. Den einen Theil beſäete ich mit fünf Drömt Gerſte, den andern für den Exſtir- vpator beſtimmten Theil mit drei Drömt:. Die Operation fing zugleich an. Jener Theil wurde mit eilf Hafen, dieſer mit dem mit 4 Pferden be- ſpannten eilffüßigen Exſtirpator' behandelt. Beide Theile wurden zugleich fertig 5). Es ward" dazu nicht völlig ein ganzer Tag verwandt. Nun aber
*)„Die Urſache“ hievon iſt; daß. die Pferde fäſt«noch einmal+ ſo<ſchnell„arbeiten, als. die Ochſen. Sonſt könnte dex. Exſtirpator, der die Breite von 6 Haken- furchen zugleich vornimmt, immer. nur ſo viel, als 6 Haken beſchaffen. A. d. V,


