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habe, als in dem jeßigen Sommer. Wer von 20 Stück 2 behalten hat; der hat noch kein Mißgeſchick vor ſeinem»Nachbar. Ich habe mit Mühe, von 168 Stück 112 gerettet.
Die äußerſt.regnigte Witterung, die bis in den July angehalten hat, iſt wohl die Haupturſache jenes Sterbens. Die Ausdünſtung der Thiere wird gehemmt, und das Gras ,. was ſie zu ſich nehmen, iſt mit Waſſer überfüllt; und gehaltlos an Nah- rungsſtoff.. Das hat. nun" die Folge, daß ſie mit ungewohnter Freßbegier ungeheuer viel zu ſich-neh- men. Ich verlor täglich 6= 7 Stück, ehe ich der Sache auf den Grund kommen konnte. Die Thiere waren dem Anſehen nach völlig geſund, fingen aber auf einmal an zu taumeln und ſtarben. Saßen ſie grade auf dem Waſſer, ſo dreheten ſie ſich 2 bis 3 mal im Zirkel herum, und verſchieden dann ſofort. Bei dieſem Taumeln und Drehen floß ihnen jedes- mal viel grüner Pflanzenſaft. aus Mund und Na- ſelöchern. Ich unterſuchte und fand, daß alle auf die Art geſtorbene nahe hinter der Zunge einen ordentlichen Pfropfen von Gras und Klee hatten, und zwiſchen dieſem Pfropfen und dem Kropf war der ganze Hals mit Luft, angefüllt. Schob man den Pfropfen bis an den Kropf herunter, ſo, flög.er von ſelbſ« wieder in die Höhe. Nun blieb. die Sache nicht mehr räthſelhaft, ſondern es war kiar, daß
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