Jahrgang 
1816
Seite
511
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ſehr gut. Er fing an zu ſchoſſett/ und verſprach wenigſtens das' ſechſte Korn der Ausſaak. Alleitt ſeine Freude däuerte nicht lange, denn als ſich das Korn in der Aehre enkwickeln ſollte, wurden nicht nur die Acehren gänz tanb/ ſondern auch ſogar das Stroh vdr der Zeit weiß, und ex könnte nicht Aehre goch Halm gebrauchen. An der Witterung lag dies nicht, denn keiner ſeiner Nachbaren hatte dies Schickſal/ vielmehr ſeßte ihr Winterkorn voll zus und lohnte durc< vollſtändige Körner ſehr gut. Hier wab mithin kein andrer Grund gedenkbär; als der ſchädliche Einfluß der Berberißen- Hee. Ferner beſißt ein vornehmer Officier ein Gut auf der Inſel Rügen. Dieſer hatte, um es zu ver? ſchönern; Heeken anlegen laſſen, und dazu beſon? ders dieſe Berberiße gewählt. Ey hatte das Gut nachher an einen indüſtrieuſen Pächter verpachtet. Der Häuslehrer deſſelben) der einige Jahre zuvor meine Kinder unterrichtet hatte, beſuchte mich vor etwa änderthalb Jahren im Herbſt, nach der Erndtez er klagte mir, daß ſein Principal einen bedentendett Ausfall im Weißen, als wozu der Boden ſich vor? züglich Ggnet,- erlitten habe. Er hätte faſt gar keine Körner bekommen, und die noch da geweſetty wären gänz verſchrumpft. Er that zu gleicher Zeit die Fkäge an mich, ob wohl würklich die Berberiße einen ſo ſchädlichen Einfluß auf das Korn und die-