-.-- 558-
mit“dem' Kompoſite gedüngt werden, wonach dieſe und der nachfolgende Klee zuverläßig gedeihen wer»- den. Man ſieht aber wol, daß dieſe ſtarke Dung» gewinnung nicht früher geſchehen kann, bevor die Sommerſtallfütterung eingeführt iſt, und dieſe kann nicht früher eingeführt werden, bevor eine hinläng- liche Menge von dürrem Futter, als womit dieſe Stallfutterung nach- Hrn. D. Vorſchlag beſchaft werden ſoll, alſo auf ein Jahr voraus im Vorrath iſt. Woher nehmen wir aber bis dahin den Miſt, beſonders da Anfangs, und bey der noch vorwal- tenden Magerkeit des Bodens, und bey dem erſt noc< nothwendigen Weidegange, und bey der ſo Fleinen Weide nicht die Hälfte des nöthigen Rind»- viehes gehalten werden kann? wo man nicht ſogleich den Anfang der Stallfutterung mit Garben machen will, welches zwar recht gut gehet, wobey wir aber wenig(oder nichts zu verkaufen haben werden. Mit einem Male kann der Acker zuverläßig nicht nach der vorgeſchlagenen Methode bewirthſchaftet wer- den; indem man froh ſeyn würde, wenn man nur den Schlag 1 drey Zoll hoch mit Miſt zu bede>en im Stande wäre, mithin die verlangte und noth- wendige Düngung der andern beyden Schläge nicht wol geſchehen könnte. 2 ganze Schläge mit dem Wieſendunge zu bedecken, würde auch in vielen Fällen unmöglich ſeyn, wir werden uns alſo wol


