--- 507=- 3 Zoll hoch mit..dem Wieſendünger überfahren. Dieſer Dung bleibt bis zum Frühling ruhig liegen, alsdann wird er mit der ſchweren eiſer- nen Egge 2:= 3 mal überzogen und dann mit den hölzenen Eggen rund geeggt. Gegen Ende Aprils wird dieſer Schlag 3 535[INR. mit 1 Schfl. von einem Gemenge von Gerſie, Hafer, Wicken und Linſen beſäet, nachher mit weißen und gel- ben Klee beſäet und eingewalzt. 34) Dieſes Meugkorn wird zu Heu geworben. 35) und 16) Klee zum Mähen. Alſo: x) Gedüngter Dreeſch. 2) Winterkorn, 3) Gerſie. 4) Sommerweißen. 5)-Gedüugte Erbſen. 6) Winterkorn, 7) Gerſie 8) Hafer. 9) Gedüngt; Linſen und Wien. 10) Winterforn. xx) Gerſie. 12) Hafer. 13) Gedüngt, Buchweißen und behackte Früchte, 14) Mengekorn zu Heu. 15 und 16) Klee zu Heu. x1 Kornſaaten alſo der Reihe nach(uf einander! dieſes wird gewiß den Wechſelwilthen nicht gefallen; eben fo wenig wird das viele Stoppelforn den Bey- fall dex Brachwirthe erlangen. Dä aber zu dieſen Korn«Saaten 3 Mal ſehr ſtark mit Stalldänger gedüngt werden ſoll, ſo iſt es wol möglich, daß ſie alle gedeihen werden, obgleich allemal 3 Saaten nach dem Dünger wachſen ſollen. Zu den Hack- früchten und zum Mengefutter ſoll jedes Mal ſtark
Jahrgang
1816
Seite
507
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