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ihren ſchönen Teint nicht gerne verderben, die Söhne in Röcken und feinen Hüthen und Stiefeln u. ſ. w. Die Katenleute des Bauern ſind oft ſeine Brüder, Schwäger und Vettern, und auch. dieſe leben nicht ſelten mit von der Hofſtelle. Die Pferde müſſen geſchont werden, denn das viele Eggen u. ſ. w. macht ſie magerer, welches der Herr Sohn nicht will 1c. Freylich haben aber auch den Bauer die Kriegsleiſiungen und viele Abgaben hart gedrückt, allein ſie könnten ihn nicht ganz arm machen ,/ wenn er zweckmäßiger verführe.
Unſere Großherzogl. Cammer hat jekt den vor- treflichen Grundſaß angenommen, daß jeder Bauer, bey einer neuen Eintheilung der Dorffelder, ſeinen Acker für ſich allein haben, und der Pfarracker außer Communion des Bauerackers gebracht werden ſoll. Durch dieſe Einrichtung wird ſich die Cultur der Bauernfelder außerordentlich heben, und ſie würde es noch mehr, wenn, wie zu vermuthen ſteht, dieſes hohe Collegium ſich entſchließen wollte, die Bauerhöfe in Erbpacht an Jeden zu geben, welcher hinreichendes Vermögen dazu hätte.- Wenn nun ſolche Erbpächter mit anvern Domanialpächtern in gleichen Ehren ſtänden, ſo würden ſich viele In- tereſſenten hiezu finden, welche ihr kleines Kapital auf dieſe Art ſicher- unterzubringen ſuchten, dieſe Erbpächter würden ganz anders wirthſchaften als wie es der Bauer bisher that, die Baueräcker eines ſol<en Dorfes würden mit der Zeit, ſo wie das Dorf ſelbſt, einen reigenden Anblick gewähren, und ſowohl die Einnahme als auch die Jnduſtrie des Landes würde ſehr vermehrt werden. Dieſes Alles glaube ic wird Niemand bezweifeln, welcher die bisherige Wirthſchaft der Bauern mit eigenen Augen geſehen hat, und die geringe Pacht welche die Bauern bezahlen in Erwägung zieht. Unter ſolche“t Dorfbewohnern würde ein rühmlicher Wettſireit in


