Jahrgang 
1816
Seite
493
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allein.= Auf die Frage des Heyrn Verfaſſers: wo in Mecklenburg ein großes Landguth) befindlich ſey, welches auch den abtragenden Schlag ganz düngen könne? nenne ich das Guth Alt- Vowve- werk im Amte Gnoyen, und verſichere daß es noch mehrere ſolche giebt, und manche dergleichen, iwelche ſich innerhalb 7 Jahren ebenfalls in ſolchem Zuſiande befinden werden; wie ich dieſes mit Gewißheit von dem Guthe Gehmfkendorf unter andern erwarte,

Was Hr. D. von der Verzögerung der Ackew- arbeiten auf großen Güthern anführet, hat zwar ſeinen guten Grund, allein die öfrere unglückliche Lage des Hofes bey kleineren Güthern, wo biswei- len, der AN>&er nach einem Ende hin liegt, bringt eine ſolche Zögerung hervor. Statt deſſen daß. auf einem Guthe, wo ſich 2 bis 3 Geſpann Pferde be- finden, das Einfahren des Kornes: und das Miſt- fahren ſtiets-nur in einem einfachen Fihrgange (von den, Gängen, im Fache ſpreche ich nicht) be* ſchaft werden kann, ſo geht es auf einem Guthe von 4 und mehrern Geſpäannen, wenn es nahe bey iſt, ſtets, in doppeltem Gauge, wodurch ſchon ſehr viel gewonnen wird, ſiatt deſſen die 2 oder 3 Ges ſpanne in dex Nähe beym Hofe keine Arbeit habet. Hiedurch wird, doch ebenfalls viel bey großen Gür thern an Zeit: gewonnen. Beſißer großer GSücher