Der Nußen dieſer Erfindung iſt ſehr groß. Wir erſparen 20= 30 Menſchen, die Wochenlang ſtreuen müſſen. Zu geſchweigen, daß dieſes oft grade in die Saat- und Aerndte- Zeit fällt, mithin oft lange aufgeſchoben werden muß.=- Nun kön- Hen wir den Mergel gleich walzen,*) und wenn ex ſich mit dem Sauerſtoff der Luft geſätigt, zu völlig trockener Zeit als Pulver unterhafen.
Die alte Theorie, daß der Mergel eine zeitlang in Haufen. liegen, und ſich brennen müſſe, wider- legt ſich von ſelbt. Sie hat höchſtens das Gute, daß die Streuer leichtere Arbeit haben. Aber un- möglich kann ſich das Oxygen der Luft in dieſem Haufen ſo leicht abſeken, als wenn der Mergel,-wie ein Teppich daliegt.
I< werde in der Folge dieſe Sache unter dem Namen der Humphreys-» Gerkeſchen Exr- findung in dieſem Jahrbuche mittheilen. Für mich vindicire ich dabey lediglich die erſie Jdee, und die erſte Ausführung des unvollfommenen Streuens. Humphreyſens Talent gebührt die Ehre der eigentlichen Erfindung.=-
*) Das höchſtſ<hädlihe Eggen, wodurch die feinſten Kalch- heile, und der animaliſche Rüäſrand des Merz gels-- die verweſeten Fleiſchtheile der Conchilien verfliegen, werden ja wohl nur noch Wenige exerciren.
A, d, Verf.


