Jahrgang 
1816
Seite
471
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Sie liegt auf einer eiſernen Achſe, und wird von zwey Angeln getragen. Sie wird von zwey Pferden gezogen, welche engliſche Frachtſättel auf- haben, und deshalb von der großen Laſt nie wund gedrückt werden können. Nun iſt am Geſiell der Karre eine Vorrichtung, mittelſt welcher man den Faſten im jeden beliebigen Winkel fiellen, und feſt: halten kann, wodurch bewirkt wird, daß der Mer- gel nach und nach herausfällt, und ſichſelbſt ſtreuet. Allein wegen des großen. Gewichts des Mergels iſt die Sache doch ſchwer, und der Mergel fällt dem; der die Stellmaſchine regulirt, auf die Füße, Nach Humphreys Methode ſieht der Kaſten ganz feſte und iſt rund umher zu- Er läuft aber nach der Mitte zuſammen, und hier iſt eirie eiſerne mit vier Klappen verſehene Walze angebracht, an welcher ein kleines Sternrad befindlich iſt, welches, wie an der Cook'ſchen Mäſchine, durch ein an dem KäarrenradebefindlichesTriebrad in Bewegung geſeßt wird. Dieſe Mechanik hat der auf der Karre ſißende Burſch ſo in ſeiner Gewalt, daß die Walze ſich nicht ehex und nicht länger drehet/ wie er es haben will: Kömmt er nun- auf der" Stelle an, wo der Mergel liegen-ſoll, fo'ſeßt er! ſie in!Rotation, und nun fällt nach und nach aller Mergel, ſo breit wie die Karre iſt, auf den Acer, und ſireuet ſich mit- hin im eigentlichen Sinne des Worts von ſelbſt.