Jahrgang 
1815
Seite
402
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nachgeſtanden haben ſchon längſt hätten wir Hand angelegt.== Wenn wir aber ſtets am Alten fieben, den(Gemeingeiſt durch nichts befördern oder beweis ſen wollen, dann' thun wir freyltich wohl, wenn wir nichts neues und nüßliches vorſchlagen.

Ueber die Art:und Weiſe, wie man die Präparate vor den Baumpflanzungen beſorgen müſſe, würde ich auch eine etwas ausführliche Anleitung geliefert haben, wenn ich dies nicht noch für überflüſſig hielte. Denn mein Vorſchlag verbreitet ſich über das ganze Land, und wenn erwas erſprießliches, ſchönes und möglichſt volfommnes in dieſem Fach geliefert wep- den ſoll» Fo muß dies von höherem Orte ausgehen. Geſchieht dies ſo iſt-die natürliche Folge, daß man einem und mehreren Männern, die der Sache ge- wachſen ſind, die Direction dieſes Geſchäfts über- trägt. Dieſe mögen und werden dann gewiß durch überzeugende Thatſachen die Gutsbeſizer und Pflan- zentiebhaber überzeugen: 1) welche Baumart ſich für ahren Bedarf und Boden am beſten eignet, 2) wie ſie es anfangen müſſen, um die allgemeine und ihre eigene Abſicht am ſchnellſten zu erreichen. Geſchieht dies micht umd geht nicht die Wegeverbeſſerung und Wegeverlegung der Pflanzung vorauf, dann wird es nieetwas vollfommnes3 und für etwas nnvollkomme- nesbedarfes, meiner Meinung nach, feiner beſondern Belehrung. Dies nun meine Anſicht über die Beur- theilung des Hen. Bexker, meiner patriotiſchen Borſchläge: die Wegeverbeſſerung Yeecklenburgs bes treffend. Ich räume gerne ein, daß Hr. Forſt-Inſp. Becker däbey!diebeſteAbſicht zumGrunde gelegt hat. Auch ich habe keine Nebenabſichten bey dieſen meinen Aeußerungen, ſondern ich glaube es mir ſchuldig zu| ſeyn, das leſende'Publicum der Annalen zu überzeu- 1 gen, daß, ehe ich etwas vorſchlage, beſonders wenn es ebwas allgemein nüßliches iſt, ich esvon mehrern Sei

ten zuvor überdacht habe. Auguſt Schmidt i Garten- Inſpector.

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