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mehr in dem Zuſtände zu ſuchen iſt/ den der Boden bei einer misgerathenen Erndte annimmt, und bei Beſtellung unter günſtiger Witterung, die die Ver- ſeblechterung des Zuſtandes aufhebt) eine recht gute Erudte folgen mag, ſo wird man doch nicht die Erfahrung ntächen können, daß die ſtärkeren-Ernds ten den ſchwächern verhältnißmäßig fölgen. Je ſtärker die Schotenfrüchte gewachſen, deſto empfäng- licher iſt der Boden für die'Befruchtung der neuen nachfolgenden Saat. Dies räumt man ein, und behauptet daher, daß die Schotenfrüchte, dem Acker weniger Grade rauben. Je mäßiger aber eine Halm- feucht gewachſen, um ſo mehr hat ſie dem Boden, auf dem ſie geſtanden, den Zuſtand nahe gebracht, den die Schotenfrucht, wenn ſie gedeiht, erzeugt, und die nachfolgende Erndte iſt üppiger. Die ver- unglückte Schootenfrucht ſeßt den Acker in ſeiner Tragbarkeit zurück, nicht weil ſie ihn mehr ausge- ſogen hat, ſondern weil ſein äußerer Zuſiand ver- dorben.
Die Pflanze wird ernähvt nicht bloß aus dem Boden, ſondern auch aus der Luft, von dem, was erzeugt wird durch die Wechſelwirkung und die Zer- ſeßungen der Beſtandtheile des“Bodens und dex Atmosphäre. Jemehr freilich der Fäulniß oder Zerſeßung fähige und fähig. gemachte Subſtanzen im Boden ſind, deſio ſtärkere Zerſesungen werden


