Jahrgang 
1815
Seite
380
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welche-nur anzunehmen iſt, wenn vowden Reſiduen der Verweſung organiſcher Körper in dem Proceß weniger verloren geht, als der Zuſaß beträgt, den der vergangene und todgewordene Miſt zurückläßt. Steht aber die Conſumtion des Heues im Verhält niß zur Ueppigkeit der Begetation, ſoſind dje Glanz? erſcheinungen überwiegende Comſumtiom

I11. Man will eine Rechnung aufſtellen; in wel- <em Grade die Früchte die: Kraft, die dem Acker' durch Düngung gegeben wird, ausziehen, da die Beobachtung gelehrt hat, daß nach etwa drei, vier. Saaten die gewöhnliche Bemiſtung ihre Wirk» ſamkeit verloren.

Es wäre aber wohl werth zu unterſuchen, wie ſich: der gleiche: Acker bei gleicher Düngung nach wehrjähriger Braache zu dem verhalte, der inzwi- ſchen Saaten getragen, und am Schluſſe der Ver- ſuhs8-Jahre wiederum gleiche Braache mit dem gehabt hätte, der ſolche fortwährend genoſſen. Ver- muthlich wird ſich ergeben, daß auch ohne Getraide- Bau der mehrere Jahre hindurch gebrauchte Acker die Vegetationsfkraft meiſiens verloren habe, die ihm der friſche Dung gegeben, ob ſolche gleich nicht ausgezogen worden iſt durch die Saaten:

Die Kraft, welche die Braache dem Acker giebt, beſieht wahrſcheinlich aus der Zerſeßung welche die EStoſſe in der Erde durch die Einwirkung der Luft,