Jahrgang 
1815
Seite
381
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des Lichts und der Sonnenwärme, ſo wie der Nie- derſchläge aus der Atmosphäre mitten im Sommer, wo bei feuchter Wärme die Bermehrung am meiſien befördert wird, erhalten, wozu denn noch kömmt; die mechaniſche Veränderung, welche in dem ma- teriellen. Beſcand des Bodens dadurch entſieht, daß die Braache die noch lebenden Wurzelfaſern der Pflanzen tödtet, ſolche in Fäulniß übergehen läßt, und alſo die Oberfläche etwas bereichert und ver- ändert, weshalb auch der äußere Zuſammenhang des. gebraachten Ackers, ſo wie ſein Ausſehen von dem nicht gebraachten verſchieden iſt, der durch die noch lebenden Wurzelfaſern einen andern Zu- ſammenhang hat, als die Materie des Bodens au ſih. Die materielle Beſchaffenheit, die der Boden durch die Braäche erhält, nennt man Mürbheit, Der Zuſammenhang des Bodens wird dann ledig- lich beſtimmt durch die Stoffe, aus denen er beſteht und durch den Feuchtigfeitsgrad, den er hat, nicht durch unzergangene organiſche Körper. Wahrſcheinlich wirkt die Braache auf den Pflan- zen- Wachsthum, nicht ſo ſehr durch die neuen Nahrungstheile, die ſie für die Pflanzen herbeiführt, als durch die Beſchaffenheit, die ſie dem Boden giebt, wodurch ex für das freie Eindringen der fei? nen Pflanzenwurzel offner wird; indem auch keine lebende fremdartige Wurzel der Attractions-Sphäre

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