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einiger“ Hoffnung. eines guten Erfolgs mit dem Druck anzufangen, könnte gewagt werden, da die Zeiten es nicht erlauben, der ſo äußerſt mühſamen Ausarbeitung noch baare Ausgaben auf ungewiſſen Erfolg eines Schadenerſakes hinzuzufügen. Die Anzahl der Subſcribenten wird alſo entſcheide müſſen, vob das Werk zum Druck kommt, oder ob ich es nur zu meinem eigenen Gebrauch werde aus- gearbeitet haben. Schließlich kann ich nicht unterlaſſen, eine ſehr intereſſante mir gewordene Nachricht mitzutheilen. In meinem zweyten Nachtrage über die Wechſel- wirthſchaft wird von mir beyläufig bemerkt, daß ein Herr von der Lühe zuerſt die Hollſteinſche Wivrthſchaft in Mecklenburg eingeführt haben ſolle, und der Herr Redacteur beſtätiget in einer Anmer- kung, daß es der Herr Landdroſt von der Lühe auf Panſchow und Mulſow geweſen. Zufällig ſprach ich darüber mit dem Herrn Amt- mann Störzel zu Dargun, und derſelbe er- zählte,mir, wie daſelbſt ein altes Amtsbuch exiſtire, von“einem Amtsverwalter Töppel angefertiget, welches viel Jutereſſantes das Amt' Dargun be- treffend aus damaligen Zeiten enthalte. Unter andern ſey auch darin die Rede von der Hollſtein- ſchen Wirthſchaft, welche im Jahr 1680 auf einigen
Feldmarken einzuführen befohlen, und wirklich ein- 22*


