Jahrgang 
1815
Seite
327
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material, den Kühen auf der Milchſieie unter, ſtyeunet, weßhalb man auf dem Hofe, oder in der Nähe deſſelben an einer ſchicklichen Stelle, wo das Viel Schuß hat; eine Bucht abricket; hierin wer- den die fetten Excremente mit dem Stroh eben ſo gut vermiſchte, wie auf dem Stalle, und wilſman noch weniger davon: verlieren, ſo: laſſe man das Kuhvieh Abends ſpät.und Morgens frühe weiden, desNachts aber in dieſer Bucht liegen; und es kann dadurch alles vorhandene Streumaterial ſehr gut verwandt werden, welches oft mangeln wird; went alles Vieh auch des Tags im Stalle ſtehet; auf vielen Höfen geſchiehet dies ſchon lange, welches die Holländer aber nicht gerne ſehen; auch die fFleinern Hauswirthe, ſo wie die Prediger haben-.ihr Vieh des Nachts auf den Hofſtellen, wenn ſie feine be- rickte Koppel haben können. liegt das Vieh hier geſünder und fühler, wie in den im Sommer oft viel zu heißen Ställen.

Ausnahmen giebts überall. Sofenne ich ſelbſt in Mecklenburg eine Predigerwirthſchaft, wo die Kühe, 12 an der Zahl, vortheilhaft; auf dem Stall gehalten wurdenz: aber, hier iſt dex mehrſte Acker. in Erbpacht: gegeben, iman. bedarf alſo keiner Ochſen; das fleine Reſervat: hat überall Acker der erſien ganz vorzüglichen Güte,-wo man alles mit gewiſſer Erwartung eines glücklichen Erfolgs ſäen kann,