Jahrgang 
1815
Seite
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wenigſtens wird dies da dex Fall geweſen ſeyn; wo man auch die Kühe hat im Stalle futtern wollen. Die Freude dauert aber nicht lange; der Klee-iſt bald nicht mehr zum Gebrauche da; die Köpfe fangen an zu reifen, der Klee muß zu Heu gemacht werden, um nicht dürres Stroh" ſiatt gutes Klee- hen zu erndten, Es dauert lange,"ehe er wieder heran wächſet 3; denn gewöhnlich herrſcht nun Dürre, und äußerſt ſelten, nur unter ſehr günſtigen Umſtänden, und bey ganz fettem und vorzüglichern Boden iſt es möglich, noch etwas vom dritten Schnitt zu erhalten;'mehreremale muß man ſich hingegen hier überall mit einem Schnitt'begnügen.

Da iſt man bey der Stallfütterung bald wieder im Gedränge. Man muß derſelben allerdings-mit Wickfutter zu Hülfe kommen; welche'man vom Frühjahre her nach und nach'zu verſchiedenen Zeiten ſäet, um nicht eben das Schiffal, wie beym ſchnel- len Reifen des Klee zu haben; aber es erfordert auch ſchon ſehr gutes Land, um Wi>ewämbauen,*) es erfordern dieſelben ſchon einen guten Dungvor- rath, um denſelben zum Wickbau anwenden zu können, ohne ihn dem andern Lande, welches den Dung ſo nothwendig bedarf, zu entziehen, und bey-

*) I< habe ſchöne Wien auf ſchlehtem Sandboden ge- gebaut, Aber freylich; Dünger macht alles gut?

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