Bringt er es dahin, auch die Ochſen. im Stalle futtern zu können; deſio beſſer.(Es iſt dies der zweyte Schritt, mehr Dünger zu produciren z; je mehr Dung man hat/- deſto mehr fommt der Aer in höhere„Kultur, deſio reichlichere.Erndten kann man ſich verſprechen.
Aber dies auszuführen, iſt eben das ſchwere5 es ſcheint in der. Theorie weit leichter, als es in dex Ausführung iſt." Man muß, um es zu erreichen), reichlich Stroh bauen, und dann mehrere Jahre allmählich Stroh erſparen, um im-Sommer Hecker» ling für Pferde und Ochſen, um Streuſtroh zu ha- ben, damit man auch mehreren Dung machen kann, welches ohne Einſtreuungsmaterial«nicht: angehet. Man muß Glück im Anbau von Futterkräutern haben, und weil in Mecklenburg der kalten und ſpäten Frühjahre wegen, der Klee. ſelten früher», wie kurz vor. Johannis zum Schneiden und Futtern groß genug iſt, ſo muß man auch mit Klee und Wicken«ader andern Heu vom vorigen Sommer “ Her reichlich verſehen ſeyn, um das Vieh damit ſo
lange zu pflegen; bis es grünes Futter erhalten kann. Um Johannis iſt in Mecklenburg gewöhn? lich die wärmſte. Witterung,| da denn der Klee ſchnell treibet, ſchnell Blüthen anſeßet und reifet. Man hat nun reichlich Futter für das Stallvieh, nachdem es ſich vorher oft kärglich behelfen müſſen,


