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hier faſt gänzlich fehlen, ſelbige alſo durch Anbau von Klee und Futterkräutern erſeßt werden müſſen.
Dabey iſt das ganze Feld faſt überall von gleicher Güte, ſowohl in der obern tragbaren Erde, als auch im Untergrunde. Die Weide beſtehet aus Angern, welche zweckmäßiger ſogleich aufgebrochen, undin Aer umgeſchaffen werden können. Auch hier iſt Ober- und Untergrund dem übrigen fultivirten Acker gleich'und die Lage derſelben iſt auch ſo, daß dieſe in A>er umzuſchaffende Weide ganz bequem zu mehreren Parcelen kann hinzu gezogen und den ſelben einverleibet werden.
Das Dorf liegt ganz in der Mitte der, in eine ſchöne Figur ſich ründenden Feldmark, und ſo, daß jede Parcele an der bisherigen Worthe eines jeden Hauswirths anfängt, und ſich en eventail bis zur Grenze erſtre>et. Auch der nöthige Bedarf an Waſſer wird in keiner Parcele fehlen; in einigen kommen Waſſer haltende Sölle zu liegen, die übrie gen haben jede ſolche ſonſt mit Waſſer angefüllt ge- weſene Niederungen, daß mit“ wenig NRachhülfe auch hier der nöthige Bedarf an Waſſer ſeyn wird.
Nur die Schwierigkeit mit den mehreren Vieh- hirten kann nicht vermieden werden, es muß viel? mehr jeder Hauswirth ſich einen für ſeine Kühe halten. Dieſer einzige Nachtheil wird aber durch die größeren aus der Parcelirung hervorgehenden
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