Jahrgang 
1815
Seite
315
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Schaden für die Beſiker derſelben zu vermeiden und vorzubeugen; um vielmehr zu beweiſen, daß ich feinesweges die großen mit der Parcelirung und deren Folgen verbundenen Vortheile verkenne, wenn das Locale es erlaubt; ſolche zu beſchaffen; daß ich vielmehr keinen Augenblick verziehe, ſie dann zu empfehlen, und ſelbſt einzurichten? ſo be; eile ich mich, meinem zweyten Nachtrage über die Wechſelwirthſchaft einen kleinen Anhang baldigſt folgen zu laſſen; zugleich auch pflichtſchuldigſt der in der Nachſchrift des Herrn Redacteurs geäußerten Aufforderung zu genügen, ſo weit es die nöchige Kürze dieſes Anhanges für jekt erlaubt.

Die Feldmark, welche ich im verfloſſenen Späte herbſie zu bonitiren und zu reguliren hatte, und'bey welcher ich eine abſolute Separation und Parceli- rung anwendlich fand, liegt im Amte Dargun. Sie hat durchaus ſehr guten Boden, zwar nicht von den erſten Claſſen, aber doch von ſolcher Güte, daß auf jährlichen ſichern Ertrag von Rocken, Gerſie und Erbſen zu rechnen iſt 3; der nahe ums Dorf herum gelegene Acker aber eben ſo ſicher Weißen anzubauen erlaubt, wenn derſelbe wit hin- länglichen Dung verſehen wird, und erſt in beſſere Kultur geſeßt iſt. Hier kaun man mit der Aus- ſicht, ſeine Mühe belohnt zu ſehen, Kleehau treiben, und es iſt dies ym ſo nothwendiger; da die Wieſeg