Düngen wir zum Theil deir dankbaren'Boden beſſer, und ackerten den ſchlechten, der oft" des Dünges und'der Beſiellung nicht werth iſt, lieber gar nicht, ſondern benußten wir ihn, wie es die'Alten thaten; entweder zur Schaafiweide," oder machten Tännen* wälder däraus, fo baueten' wir wahrſcheinlich mehr Korn, und unſere'Nachkommen'dürfteit*nicht frie? ren. Jeder will ſeinen weitlänftigen Bräaachſchlag ganz'abdüngen,"er"düngt aber oft im Grunde gärt nicht, er kann alſo äaun<'kein Korn"bäuen?"" Auch die öfteren Mißerndten" dieſes" Jährhuünderts'" ber wüörkten veinen großen Rüſchlag' in! der'Düngge* winnung und alfo auch! int' Korübauy“und die Wohl- feilheit des Korns'ſeit'der Fränzöſiſchen Occupation dieſes Landes und" fö'viele und“ ſtärke“ Abgaben, welche) der Landmatiit'iſeit dev"Zeit und'bis jekt geben"müßte, die Creditloſigkeit"und'der" Mangel des'baaren'Geldes' haben" es im Allgemeinen nicht erlauben'wolſen, viel aufdie Verbeſſerung des Akers zu wenden."Die? Armuth des Beſißers hat den Rüin ſo“manchen Grundſtückes zu wege gebracht, wovon das Ende' anch noch nicht“ abzuſehen iſt. Könnte aber auch nicht der zu ſtark'getriebeine Wei- kenbäau, weil dieſe Kornart doch noc<h immer ſo ziemlich im Preiſe iſty eine verminderte Fruchtbar- keit rin“ unſerm Vaterlande bewirken? Dürch den Weitzenbäyu hebt ſich" allerdings unſere Geldein-
Jahrgang
1815
Seite
297
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