Jahrgang 
1815
Seite
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Andere wollen von. dieſem Juſect nichts. wiſſett; ſondern geben eine Verdorbenheit der.Säfte. der Fruchtſtaude als die alleinige Urſache des-Brandes an. Auch. ſie gehen- bis ,an das Saatkorn zurück, und behaupten, daß die Säfte der Staude durch aus verdorben-ſeyn müßten, wenn das Saatkorn, gleichviel Weißen-/ Gerſte, oder Hafer in, der Miethe: oder Scheuer wegen eines zu voreiligen Einerndteus, oder weil es noch feucht geweſen, ſich im Banſen erhiße; oder eine Gährung beſtehe. Sie ſagenz ihr werdet uns zugeben, daß die beſondere Textur des Saatkorns die. einzige Urſache iſt, weß- halb. wir dieſe oder. jene Frucht erhalten. Durch das Saatkorn hindurch gehen die Säfte des Bodens in die Staude- Es. iſt das Filtrum, welches nur die Säfte, die eine Fruchtgattung ſeiner eigenen Art bilden, durchläſſet. Zſt nun dieſes Saatkorn durch das Schwiken oder durch die Gährung alte: virt;= ſind ſeine eigenthümlichen Beſtandtheile eben durch jenen Vorgang angegriffen, durcheinan- der geworfen, und mithin gewiſſermaaßen verdor- ben ſo kann. es keine geſunde Staude ſeiner Art hervorbringen. Diejenigen, die dieſer Meinung er- geben ſind, dröſchen ihr Saatkorn ſofort aus, wie es vom Felde, kömmt, und ſchwemmen es furz vor der Ausſaat/-damit nichts als völlig geſundes Kort in den Aer kommen möge.