Jahrgang 
1815
Seite
246
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Pflege, und iſt von derſelben Art; als der, welchen wir Rügiſchen Hafer nenneny nur daß er noch kürzer im Korn, und noch weißer iſt, als der Rügi- ſche Hafer. Im z3ten Jahre hat er nun ſeinen Klee- Dieſen macht er zum Theil tro>en, zum Theil verfüttert er ihn mit den Schweinen, Schaa- fen, Kühen und Maſtochſen auf den Koppeln. Man iſt ziemlich darüber einig, daß, unter allen Futterkräutern der rothe Klee am ſchnellſten"auf das Fettwerden aller Thierarten ivirke. Für die Molkerey ziehet man gute Wieſen vor. Ic<h habe nirgends gefunden; daß man den Klee hätte zwey Jahr ſiehen laſſen; ſie geben ihm vielmehr im September eine einzige Pflugfurche, und ſäen atens Weißen. Drillen läßt ſich ſolcher Acker nicht, ; obgleich ich es doch auch mit einigen Hinderniſſen gethan habe. Aber der Engländer dibbelt ſfol- c<hen Acker, d.h. ein Mann macht mit zwey beſchla- genen Stäben nach Ausweis der Pflugfurche Löcher im 9zölligen Abſtande der Reihen, und im 6zölligen Abſtande der Löcher. In dieſe Löcher legen nun Kinder in jedes zwey Weißenkörner. Die Haupte Abſicht beym Dibblen iſt/ daß der Acer von. den Kindern feſigetreten wird; indem die Scholle mit yer Kleeſtoppel ſich nun feſt an den Untergrund:an- ſchließt. Es iſt wahr» die Beſtaudung bey dieſer Art der Kultur iſt erſtaunlich. I< habe bey Weißen