Jahrgang 
1815
Seite
225
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Gittkeywerk mit einer Thür,' in welches der Ochſe u.ſ. iv. hineingeführt wird. Am Wagebalken iſt auf der entgegengeſeßten Seite eine Wagſchale, auf welche die Gewichte kommen. Eine lange Erfah- rung hat die Engländer gelehrt, daß man auf die Art das Hakenreine Gewicht eines Stücks Schlacht- vieh bis auf 5 Pf. beſtimmen könne, welches um ſo nöthiger ſey, da der Landwirth es in der Abſchäßung des Maſivieh's durch den praktiſchen Blick, und durchs Befühlen nie ſo. weit bringe, als der Schlächter ,- der hierauf von Jugend auf ſtiu- diere. Sie wiegen nach Tabellen, und dieſe ſind für jede Thierart=- Ochſen, Schweine, Schafe== verſchieden.

Die Wage zum Wiegen der Karren iſt gemeinige lich ſo eingerichtet, daß die Karre mit dem darauf befindlichen Gute auf die in Ketten hängende Wage ſchaale gefahren. und die Scheerdeichſel an den Ketten. feſigehangen wird.Mir will es ſcheinen, als wenn die Wage, welche ſich in der Vorſtadt von Caſſel, der Siechenhof genannt, befin- def, womit in kurzer Zeit die ſämmtlichen Heu- und Stroh- Wägen gewogen werden, die für das Ma- gazin liefern, oder die dieſe Gegenſtände in der Gtadt verkaufen wollen, zweckmäßiger als die enge liſchen iſt, Wenn abgeladen iſt, ſo wird der ledige Wagen, der gezeichnet wird; wieder gewogen, und