nuſſig Pferde hat; ſich an"den Pflug gewöhnen, und der-verfleinerte/ nach ökonomiſcher Leiſienſucht vaterländiſch zur Bequetrilichfeit eingerichtete kleine Bauer. ſollte bey ſeiner Einrichtung lieber den Haken als den Pflug entbehren.; Weil beym Pflügen we- niger'zu eggen iſt als beym Hafen; und in vielen Fällen eine Pflugfurche- zwey Hafkfurchen vertritt, auch der Pflug um ein Drittel mehr:-beſchafft als der Hafen, ſo kann beym Pflügen wenigſiens der dritter Theil der Anſpannung, erſpart werden, wie das die Anſicht der. Länder ergiebt, in denen der Pflug ausſchließlich herrſcht.- Dieſe Rückſicht iſt ſehr. wichtig,»Haben. wir nicht Güter, die. wegen der 1 großen: Anſpannung, bey ſchwachem Extrage ſchwer. ihre Laſt tragen„und bey niedern Preiſen kaum, Jeberſchuß gewähren? Der Pflug läßt uns daher auch Zeit gewinnen und Menſchenhände, die Bedingung zu Meliorationen.
Sollen wir aber uns.mit demPfluge mehr verſuchen, ſomüſſen wir lernen,. gute Pflüge zu machen, müſſen wir unſere Ochſen. für den Pflug abrichten, und unſere Leute unterrichten,.den. Pflug zu behandeln, Ein Pflug der nicht vollfommen umſchlägt, macht feine beſſere Arbeit als ein Haken, Es iſtein großer Unter- ſchied in der Leichtigkeit des einen Pflugs gegen den andern. Der Braunſchweigſc<e Pflug mit zwey Sterzen geht ſchon ſicherer und leichter als unſer
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