nicht den Reiß enthielte zum Anſammlen, daß manches nur aufgeſammelt werde, um es in Flitter umzuſeßen, ſonſt aber verloren ginge. Tritt man der Sache aber näher, ſo wird man finden, daß die tägliche Gelegenheit zum.Verkauf und Einkauf den Landmann eben abhält, ſich aus dem Geſams- melten eine Baarſchaft zu machen. Der Jude findet ſeinen Nußen beym Einkauf im Kleinen, er weiß die Sachen unter ihrem Werthe an ſich zu kaufen, und der Landmann achtet nicht auf die kleine Hebung. Er würde, wenn er, was bey ihm aufgekauft wird, in größerer Quantität geſammelt, dem Kaufmann zuführte, einen Thaler Geld mit einem Mal in die Hände bekommen, den er zu einem reellen Bedürfniß verwenden kann. Er wird das in größerer Quantität geſammelte ver- hältnißmäßig beſſer bezahlt bekommen, als das im Kleinen verkaufte, und ſo auch der Nußen des Aufſammelns ihm einleuchtender werden.*) Daß aber das tägliche Aufdringen von Flitterwaare ihn bey kleinem ausziehen muß, iſt ſehr einleuchtend. Die täglichen kleinen Ausgaben greifen bekanntlich
*) Es gehört übrigens nicht hieher die Thatſahe, daß manche inländiſche Gewerke ihr Materiale von aus- ländiſchen Märkten theurer bezahlen müſſen, weil dev Jude es aufgekguft und dorthin verſchleppt hat.
A. d. Verf. IZ*


