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heſchriebin habe, im übrigen war auch die Lunge geſund. Die Verhärtung an dem Schlunde hatte ihm wahrſcheinlich das Schlucken beſchwerlich ge macht, dies ſchließe ich wenigſtens daraus; wenn er mit den andern Ochſen außerhalb dem Dorfe zu Waſſer getrieben wurde, ſo ſuchte er begierig an Zäunen, Hecken und Mauern, ſelbſt beym reinen ſwengen Froſiwetter, nachdem ſich dort noch finden- den Gräſern, welches doch keiner der andern that z dies beweißt mir nun, daß er wohl Hnnger hatte, und das weichere Gras beſſer durch den Schlund bringen konnte, als das trockne Stroh, Heu und Hechſel.
Man könnte mir hier den Einwand machen, dieſer» Oc<ſe ſey vielleicht erhißt vom Zuge beym Waſſer gekommen, und habe durch ſchleuniges Saufen von kaltem Waſſer ſich dieſes Uebel zuge- zogen? Auch dies zugegeben, ſo erwiedre ich doch darauf; unmöglich konnte darnach in höchſiens einem halben Jahre die Verhärtung, beſonders die verhärtete Drüſe längſt dem Schlunde herunter fo groß werden, warum bekamen Stiere, die bis dahin unter den Kühen geweidet hatten, warum junge ſelbſt äufgezogene Starken und Kühe, die doch, da ſie des Nachts im Stalle ſiehen, langſam zur Weide hin und davon wieder zum Stalle zurückge- trieben werden, mithin nie erhißt zur Tränke kom-


