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auch auf ſahdigen Aeckern gedeihet/ wenn ſich ſel“ bige aur in gehörigem Düngungszuſtande befinden, binnen'8 Wochen zu einer Höhe von 1 bis 3 Elle heranwächſt; auf einer Quadratruthe 139 bis 159 Pfund eines! Grüns liefert, welches milchvermeh»- vender iſt als Klee und Luzerne, von Hilze und Dürve weniger leidet als andere Futterkräuter, ohne" jedochFroſt ertragen zu können, beym Trock- nen wettiger-vom/Regen leidet, als Wiceken, Klee, Spörgel 26:, und voin Rindvieh, von Pferden und 'Schäafen begierig gefreſſen wird. Der Anbau wird: auf die gewöhnliche Art betrieben/ und iſt nur bey dem Ausſäen eine leicht anzuwendende Borſichtsnaaßregel zu befolgen. Den Saamen kann ſich jeder Landwirth leicht zuziehen.
Beſeelt von dem Wunſche, wenigſtens einigen erblindeten Kriegern- ihr Schickſal erträglicher zu machen, erbiete'ich' mich, jedem, welcher binnen 3. Monaten ſeinen Friedrichsd'or durch die Poſt an mich einſendet,- gegen Anfang des Winters, ſo viel Saamen von dieſem Futterkraute zu liefern, als erfordert wirdy um ſich im folgenden Jahre die Ausſaat-für einige:Morgen Landes: zuzuziehei?, und dabey anzugeben, wie uit dem Anbau zu verfahren iſt, wozu ich mir die Angabe des Namens, des Titels und Wohnorts der Einſender erbitte. Ueber Alles; was auf dieſem Wege eingehen dürfte, ſoll der: genannten Behörde unter Beſcheinigung des hieſigen“ Poſtamts Nachvicht gegeben, und die Ge- nehmigung derſelben in Betreff der vorzuſchlagen- den Verwendung eingeholt werden. Meine Be- kannten und'Freunde5 ſo wie alle Beförderer des Nüßklichen, und insbefondere meine Herren Amts- brüder, erſuche ich"ergebenſt, dieſe Anzeige in ihrem Kreiſe'zu verbreiten,“ und gefälligſt mitzuwirken für den angegebenen Zweck:
Schwedt im Auguſt 1815, F. W. Schregel, Kvnigliher Hof- Prediget,
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