hat, verdient dieſes Anerbietem auch vom denbie- dern Mecklenburgiſchen Landwirthen unterſiüßt zu werden: Würde überdies das hier angeprieſene Futtergewächs ſo nußbar befunden, als-Herr Schregel es uns beſchreibt, ſo wäre fein. Ver» dienſt doppelt. Um alſo dieſe nüßliche Angelegen- heit zu fördern, habe.ich vorläufig beym Herrn Hof» prediger eine kleine Beſtellung-gemacht, und bit bereit, die Vertheilung zu übernehmen, wenn einige unſrer Herren Landwirthe mir ihre Beſiellungen anvertrauen wollen. Die Beyträge erbitte ich mir baar, nebſt einer Kleinigfeit: für Porto, einzuſen- den. Weniger als für etwa einen Gulden möchte wohl der Mühe nicht lohnen. Sollten dieſe erſten fleinen Verſuche gelingen, ſo wäre-es doch für unſre Landwirthſchaft kein fleiner Gewinn, uns im Beſitz eines neuen, bisher bey uns unbekannt geweſenen nüßlichen Futterkrauts zuſehen. Hier folgt nun wörtlich die Anfündigung des Herrn Hofpredigers. F.C. L, Karſten.
Anerbieten, betreffend ein vorzügliches, im Preußiſchen Staate noch nicht bekanntes einſchnittiges Futterkraut;
(Zum Beſten erblindeter Krieger.)
Seit einigen Jahren verſuchte ich,.den Saamen dieſes Futterfrauts ſowohl im Frühling, als auch bey der„gewöhnlich noch im Julius beendigten Rockenerndte in. die Stoppeln auszuſäen; und gee wann auf dieſe Art ein Futterkraut, welches im grünen und getrockneten Zuſtande ſeine Vorzüge vor. allen bisher benukßten Futterkräutern bewährte. Dieſe Verſuche ſind im vorigen Jahre auf höhere Veranſtaltung unter Aufſicht des Ukermärkſchen Kreisdirectoriums wiederholt worden, und es hat ſich durch ſie beſiätigt, daß dieſes Futterkraut, mit Ausſchluß von thonigem und ſinpfigem Boden,


