Jahrgang 
1815
Seite
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gerichtet ſeyn, ſo viel möglich/ alles und jedes zu entfernen, was für die höhere Cultur. der Zukunft einen Zwang enthalten kann, und dieſer Rückſicht jeden augenblicklichen Gewinn aufzuopfern, der nach den jeßt beſichenden Verhältniſſen doch nur erfauft wird mit einem Hinderniß küuftiger höherer Cultur. Man gebe nicht eine Feſſel für die andere, und denfe ſich das Reich der Möglichkeiten nicht zu beſchränkt. Man bilde nicht aus unſerm gegen- wärtigen Zuſtande der Cultur ein Jdeal, meine nicht, daß die Koppelwirthſchaft Culmen ſey, da offenbar Vielfelderwirthſchaft mit. Stallfütterung ein Ziel iſt, das für den Bauern auf. Waikßen- und Gerſtenboden gar nicht ſo weit hinausgeſieckt iſt, wohin er weit eher gelangen wird,-als das große Gut, das ſich zur Zeit dahin noch leicht möchte ver- irren. Alle und jede Gutsbeſißer, welche verfklei- nerte regulirtke Bauern haben, werden ſich herzlich gerne in Eigenthümer verwandelt ſehen; wenn die Höchſte Regierung dieſen Menſchen Freyheit und Eigenthum ſchenfen will. Sie werden ſehr billige Bedingungen geben. Eben ſo werden die Privaten oder die Commünen, die Dienſileiſtende oder Geld gebende Bauern haben, willig zur Umwandelung des Zuſtandes die Hand bieten, wenn ſie ſich nur überzeugen, daß es nicht Princip ſey, dem Bauern die Grundſtücke unterm Werth zuzuſichern, was

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