Jahrgang 
1 (1811)
Seite
212
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Nun iſt jede Verbindung des Innern der Rietovte mit dem Knallſchlote aufgehoben 3; das ſich aus dem Holze entwickelnde Gas findet keinen andern Auswegals durch das Deſtillationsrohr über dem Keſſel, woſelbſt er ſeine Säure und den Theer ablegt, donn in die Vorlage tritt, um von da aus durch das Regiſter 2. in einen Kanal zu kommen, der luftdicht unter dem Holzkanale hindurchgeht, und mit drey Oeffnungen an die Roſte der Schürlöcher fährt. Daſelbſt entzündet ſich das Gas, und brennt nun

ſtatt des Holzes in den Feuergängen fort, wobey die Re».

torte erſt zum Rothglähen, endlich ſelbſt zum Weißglühen gebracht wird,

Von dem Augenblicke an, wo das Gas unter der Res torte brennt, iſt an keinen Schlaf mehr zu gedenken, ein Biſſen von. derFauſt iſt. alles, wozu den zwey wachtha- benden Arbeitern Zeit übrig bleibt. Strömt das Gäs zu ſchwach, ſo daß die Temperatur nicht gleichförmig erhalten wird, ſo wirft man durch die Heizthüren etwas Holz nach. Strömt daſſelbe aber zu ſtark, ſo daß mehrere Klafter lange Flammen aus dem Schlote emporſteigen, ſo öffnet man das Regiſter. x., und läßt einen Theil unverbranntes Gas in die Luft ſtreichen,/

Durch dvey bis vier Tage hindurch ,. wobloß Gas deſtillirt wird, vermehrt ſich die Stärke und die Mengx der Säure; ſie wird nun dunkler und fährt den Theer in großen Flocken mit ſich fort,

Das Ende der Operation kündigt ſich durch eine un»- geheuve Gaxentwicklung an. Wenn dieſe beginnt, ſo müſſen beyde Regiſter geöffnet werden; die Aſchen» und

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