Jahrgang 
1 (1809)
Seite
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Eigenſchaft leicht in derAtmosphäte verfliegt) vielleicht aber auch noch als Nahrungsmittel- von einigen Pflanzen benußt wird, Wirkt viele Feuchtigkeit bey der Anwen? dung eines ſolchen vitrioliſchen Torfs oder dieſes Mine» rals einſo kann Fich auch noch 1 gekohltes Waſſerſioſſgas bilden,und ſo noch eine ſchnellere Zerſeßzung des Mine2 vals- bewirkt: werden.- Das Eiſen wird nach dieſer Zer? ſebung im Zuſtande der Oxydation zurückbleiben, in dem es ſich bekanntlich negativ: bey"der Vegetation verhält, wenn es keine Säure vorfindet,'ganz unwirkſam wird, und dann ſo gut wie jede andere Grunderde die Maſſe des Bodens vermehrt, ohne<emiſche Wirkungen hervor» zubringen. Dieſes wäre ungefähr nieine Meynung über die Wirkung ſolcher Verbindungen des Eiſenvitriols mit kohlenſtoſfhaltigen Subſtanzen, welcher auch mein würdi- ger Freund und Lehrer Thaer beypflichtet.

Wollte man alſo den Eiſenvitriol als Düngungsmittel anwenden, ſo müßte es in dieſer Form, in der Verbin- dung mit kohlenſtoffhaltigen Subſtanzen feyn.

Vielleicht trägt dieſer Aufſaß und die darin geäußerte Vermuthung etwas dazu bey die Landwirthe, beſonders diejenigen unter ihnen, welche in ſolchen Gegenden woh» nen, in denen der Torf das Hauptbrennmaterial aus» macht, auf dieſen gewiß ſehr wichtigen Gegenſtand auf- merkſam zu machen, und hat vielleicht die Folge, ſie auf einen wichtigen Düngerſchatz aufmerkſam zu machen, den ſie vielleicht ſchon lange innerhalb ihrer Grenzen beſaßen, und der nur noch, weil es uns an hinlänglichen Beleuch» tungen dieſes Gegenſtandes fehlte, als ein todter unbe: