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Sahre unfruchtbar machte 3 wie ex ihn nachher einer che- miſchen Analyſe unterwarf, ſand er mehrere Procente Ci- ſenvitriol darin,
Wer kennt nicht die ſchädliche Wirkung der eiſert- haltigen Quellen auf torfigen Wieſen, welche gewöhnlich ſchwefelſaures odevr phosphorſaures Eiſen aufgelöſt enthal» ten, und überall, wo ſie hinfließen, die Gewächſe zerſtören, indem ſie theils dieſelben zerfreſſen, theils eine dichte Kruſte von Eiſenocher darüber abſeken, welche alle Ein» ſaugung und“ Ausdünſtung, überhaupt alle Wechſelwir» kung zwiſchen den Stoffen der Gewächſe und der Atmos»- phäre aufhebt, und dadurch die Pflanzen bald zerſtört!=
Dagegen haben wir wieder andere Erfahrungen, welche für die vortheilhafte Wirkung des Eiſenvitriols auf die Vegetation ſprechen. Hermbſtädt unterſuchte mehrere Düngerſalze, in deuen das Eiſenvitriol eine Hauptingredienz ausmachte.
Poivet Cin Heyrmbſtädts Archiv der Agricul» turchemie, 4. B. x. Heft) erwähnte eines kieſigen Torfs im Departement de l'Aisne, welcher mit dem beſten Er- folge zur Bedüngung der Aecker angewandt wurde. Merk» würdig war es, daß dieſer Torf auf jedem beliebigen Aer gleich gute Wirkungen hervorbrachte. Leider hat er uns die chemiſche Analyſe dieſes Torfs nicht mitgetheilt.
Ein ſchr intereſſanter Aufſals über einen ähnlichen Gegenſtand findet ſich im 4ten Bande der Communica- tions to the Board of Agriculture pag. 819 etc., wo
Dr. Geaxſon einen vitriolhaltigen Torf beſchreibt,


