Jahrgang 
1 (1809)
Seite
11
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überſtreutevr Blumentopf, zeichnete ſich durch ein ſchnel leres Wachsthum und freudigere Vegetation vor einem andern auf ähnliche Art eingerichteten, der aber keinen Salpeter erhalten hatte, aus. Was auch noch für die Fruchtbarkeit der ſalpeterfauren Salze ſpricht, iſt die Be» merfung, daß ich in einigen ſehr gedeihlichen Bodenar- ten, deren Grundmiſchung aus Thon mit etwas Kalk beſtand, ſalpeterſaure Kalkerde angetrofftn habe.

Das Glauberſalz ſoll nach Ingenhouß die Ve» getation befördern. Meine damit angeſtellten- Verſuche haben mich indeſſen gar keine Wirkung davon ſehen laſſen.

Unter den metalliſchen Subſtanzen ſchMbt man den Arſenik noch eine die Vegetation befördernde Kraft zu. Nach Dr. Klaunings Bemerkung foll über Holland ſehr viel Operment zur Düngung riach der Barbarey gegangen. ſeyn, auch foll nach in der Nähe der Arſenik: bereitung das Gras außerordentlich hoch ſtehen. Ich habe von dieſem das Gegentheil gefunden. Alle Gewächſe, welche ich in der Nähe ſolcher Gebäude antraf, in wel? <en arſenifaliſche Erze geröſtet wurden, warea kümmer» lich und fränflich.

Obgleich es höchſt wahrſcheinlich iſt, daß die at- moſphäriſche Electricität einen beträchtlichen Einfluß auf das Pflanzenreich äußere, ſo hat man doch von dem, mit der fünſtlich erregten Electricität gemachten Verſuche keine entſcheidende Reſultate erhaiten können; man hat mehrentheils die Electricität ohne allen Erfolg auf die "Pflanzen- angewandt, Auch meine mit der galvaniſchen