Jahrgang 
2 (1806)
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tes Del, Phosphorſäure zum Theil mit Kalk und Talk» erde und Ammonium verbunden; ferner Kohle und eine vegetabiliſch- animaliſche Subſtanz, derjenigen ähnlich, in welcher der Kleber des Weitens durch Fäulniß umge2 ändert wird. Sie ſchließen hieraus, daß der Brand der Rückſtand des durch eine faule Gährung zerſeßten Mehle ſey und muthmaßen, daß dieſe durch einen Ueberſchuß vdn thieriſchem Dünger(?) und eine zu warme und zu feuchte Witterung während der Saat- oder Blüthe» zeit bewirkt werde.

Es iſt nicht meine Abſicht, mich hier über die Urſa: <hen der Entſtehung des Roſtes weitläuftig auszulaſſen. I< bemerke nur, daß man dieſelben nicht in einem Um- ſtande ſuchen dürfe, daß vielmehr immer mehrere Um- ſtände concurriren, welche die Krankheit erzeugen. Schwaches Saatkorn, phyſiſche vad chemiſche Beſchaffen: heit des Bodens, Witterung u. ſ. w., tragen immer das Ihrige dazu bey. Der Roſt entſteht nicht von . Schwämmen oder JInſecten, es iſt ein widernatürlicher, und mehr den äußern Potenzen, als der Lebenskraft der Pflanze unterworfener, Auswurf des Fruchtbodens einex total, oder an einzelnen Organen, geſchwächten Pflanze.

Meine hier anzuführenden Bemerkungen beziehen ſich vorzüglich auf einige chemiſche Verſuche, die ich mit dem ſchwarzen Staube der Gerſte angeſtellt habe.

Der ſchwarze Staub röthete, als ich ihn anfeuchtete, ſtark das Lacmuspapier. Mit Waſſer angeknetet, gab or