Jahrgang 
4
Seite
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W3 5 00 ER0

Giebt es Kriegsluſtige unter uns/ ſo mögen fie fſih in fremden Schulen zur Befriedigung ihrer Neigung bilden!;

Eidsgenoſſen! Wir müſſen uns als eine det Künſten des Friedens und der Erzichungsaufgabe ausſchließlich geweihete Ration konſtituiren,

Durch unſere Lage/ durch unſere Verfaſſung» durch unſere Verhältniſſe, durch unſere National- Charaktere/ ja ſelbſt durch unſere ökonomiſche Be- ſchränftheit und durch den Frieden, welchen uns die Vobſehung gewährt/ iſt es uns aufgegeben/ allen leidenden europäiſchen Völkern die Heilsmittel berei- ten zu helfen, deren ſie ſo ſchr"bedürfen; ſo werden wir uns beſſer/ als auf keine andere Weiſe die Liebe und die Achtung der Welt erwerben, jede Anfech- tung unſerer Nationalrechte von uns abwenden/ und

auch in unſern innern Verhältniſſen allen Bedürf-

niſſen der Regierungen/ wie denjenigen des Bolks, genug thun fönnen,

Und fänden ſich irgendwo im Norden oder im Süden, im Oſten oder im Weſten tüchtige Männer in noch größerer Zahl, des von uns gewähl- ten Berufes würdig-- aus eigenem und utn- wandelbarem Antriebe zum heiligen Vereine ent- ſchieden bingezogen= zum Vereine, der ſich hier den ausgeſprochenen Zwe>en ausſchließlich weiht=- 0 ſo mögen ſie ſich nur an uns wenden, und Hofwyl und das ſchweizeriſche Vaterland als eine Freiftätte