Jahrgang 
4
Seite
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ganz beſonders zueignen/ 0 du unſeter reizendſten Hoffnungen für das endliche Wohlergehen des ge- ſammten Menſchengeſchlechts geliebteſte Wiege und Stüße!

Genehmige dieſe Zueignung- o Vaterland! wie ſie aus unſerm Herzen quillt, unbefangen, bieder und vein! Der Fuhalt dieſer Blätter diene dir und jedem theilnehmenden Menſchenfreunde als Vorbote des kommenden Flors der reellſten und gewichtigſien Ju- tereſſen unſers Geſchlechts! Mögen die Thatſachen/ die ſie ſchildern/ recht vielen empfänglichen Zeit- genoſſen begegnen/ und fie vermögen/ den aus dieſen Thatſachen abzunehmenden Winken der göttlichen Vorſehung zu folgen! Mögen recht viele edle Män- ner ſich mit uns zu der Anſtrengung vereinigen, die wahrlich nicht weniger als wir ſelbſt/ unſere ganze Zeitgenoſſenſchaft/ dem großen Werke ſchutdig iſi!

Schweizeriſche Eidsgenoſſen, euch insbeſondere Fönnen wir nicht umhin, auch bei dieſer Gelegenheit aus der Fülle unſerer innigſien Ueberzeugung zu wiederholen, was wir euch ſchon ſo oft ans Herz zu legen getrachtet hahen!

Der Heldenruhm unſerer Väter iſt von uns'ab- gezogen/ unſere Kriegsmacht iſt zerſtört 3 den einen Und die ondere wieder zu erringen/ würde uns durch Frankreichs Loos einſtweilen unmöglich ſeyn/ wenn wir ſchon ſoyſt dazu geeignet wären.