Jahrgang 
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tovität verſehene landwirthſchaftliche Cenſur zu bilden

um jedem ſchriftſtelleriſchen Unfug ſein wohlverdientes»

Loos zuzutheilen, und alle wahren Verdienſte, welche in ihrem Wirkungskreiſe zum Vorſchein fommen mögen, gehörig gelten zu machen, und ein jedes zu ſeiner vollen Würde zu erheben,

2) Die Bearbeitung der einzelnen Fächer der Landwirthſchaft, welche noch nicht im' Reinen ſind, ſo oft ſich fähige und eines allgemeinen Zutrauens würdige Sybjekte damit befaſſen wollen, auf eine hinlänglich wirfſame Weiſe zu begünſtigen/ damit der Erfolg nicht umhin könne dea landwirthſchaftlichen Bedürfniſſen des Zeitalters zu entſprechen.

3) Sich an das erſte beſte bereits vorhandene ſYyſiematiſche landwirthſchaftliche Werk auf eine jeden neuen Verſuch der Art zurückſchrefende Weiſe anzuſchlieſſen/ um es durch ihre Kritik/ Zuſäte u. ſ. w. ſo bald wie möglich dahin zu bringen/ daß es unſern diesfalligen Wünſchen völlig genugthun foönne.

Wir werden uns im vierten Hefte dieſer Blätter weitläufiger über dieſe Anträge erklären. Wir müſſen. uns hier begnügeit zu bemerken, daß Hofwyl zuver- läßig das Seinige dazu beitragen wird/ daß ſie nicht in den Wind ausgeſprochen feien,Die landwirth- ſchaftliche Geſellſchaft/ welche wir lezten Sommer auf dieſem Plaße geſtiftet haben, wie unſer Jahrs- bericht von 1810 es mitbringen wird, kann der wich- tigſten Zweeke ihrer Bildung nicht uneingedenk bleiben. Indeſſen aber gereicht uns zu großer Freude, eine heilige Pflicht zu erfüllen/ indein wir durch unſer